Geflügelhof Mechow
Geflügelhof Mechow
Betriebsgründer Rudolf Mechow, wurde am 30.06.1910 in Solingen Ohligs geboren. Schon seine Vorfahren väterlicherseits beschäftigten sich überwiegend mit der Land- und Forstwirtschaft oder waren im veterinärmedizinischen Bereich tätig. Er machte seine ersten Versuche mit Tauben, um sich erst später mit der Hühnerzucht zu beschäftigen. Nach der Schule absolvierte er die Geflügelzuchtlehre und legte seine Gesellenprüfung in Kitzingen ab. Nach verschiedenen Stationen seiner beruflichen Laufbahn und der bestandenen Meisterprüfung 1935 in Stuttgart Hohenheim, ging er 1936 als Geflügelzuchtmeister und Zuchtleiter nach Düsseldorf-Garath.
Dort beschäftigte er sich mit der Herdbuchzucht in Freilandhaltung. Dieser landwirtschaftliche Betrieb hatte schon damals 25 Angestellte und war in der Herdbuchzucht sehr bedeutend. 1951 machte sich Rudolf Mechow in einem Pachtbetrieb in Haan-Gruiten selbständig. In Gruiten wurden Hühner, Enten, Gänse, Puten und ein paar Schweine gehalten. Die Putenhaltung wurde nach sehr kurzer Zeit abgeschafft. Der Schwerpunkt der Geflügelzucht in Gruiten lag anschließend bei den Hühnern. Die Brutkapazitäten waren noch sehr gering aber der Anfang war gemacht.
Der Wunsch, einen eigenen Betrieb zu erwerben, wurde dadurch bestärkt, dass die Brutergebnisse durch die Sprengungen der nahegelegenen Kalkwerke nicht zufriedenstellend waren. Es gab schlechte Schlüpfe und missgebildete Küken. Ferner erhielt Rudolf Mechow aus Gründen der Existenzbedrohung einen Siedlerschein, der beim Erwerb eines Betriebes finanzielle Erleichterung bedeutete.
Mit Hilfe der Siedlungsgesellschaft "das Rheinische Heim" wurde nach einiger Zeit das Grundstück in Wuppertal Ronsdorf gefunden. Das bedeutete, dass ein neuer Betrieb gebaut werden konnte. Die Baugenehmigung wurde beantragt und 1955 erteilt, so dass 1956 mit dem Aufbau des Betriebes begonnen wurde. Das Wohnhaus, in dem sich ebenfalls der Brutraum, der Eierraum, der Schlachtraum und ein zusätzlicher Wirtschaftsraum befanden, war zuerst bezugsfertig. An das Wohnhaus angebaut wurde ein Aufzuchtstall mit vier Abteilen, dieser an die Warmwasserheizung des Wohnhauses angeschlossen, so dass auch im Winter Küken aufgezogen werden konnten. Das war zur damaligen Zeit keineswegs üblich. Die Massivställe A, B und 1-6 wurden erstellt. Die Holzställe 1-4, 7, 8 und die Junghennenhütten 1-9 baute man in Gruiten ab und in Ronsdorf wieder auf. Das geschah, um die Kosten so gering wie möglich zu halten. Nachdem die Ställe eingerichtet waren, konnte die Produktion beginnen.
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Geflügelhof Mechow Blombach 18, 42369 Wuppertal, Telefon: 02 02 / 46 35 88, Telefax: 02 02 / 46 07 97, info@mechow.de